Aus dem Einschlafen in der Hälfte des Films wurde lediglich ein längeres Powernap und die Nacht wurde zum Tag. Pünktlich zur Kinderfrühstück-Lieferung versinkte der junge Fensterplatz Passagier dann in den Tiefschlaf. Die Reie war dennoch kurzweilig und nach einem Zwischenstopp in Hongkong, sind wir kurz vor 16:00 nach rund 24h Stunden auf den Beinen in Tokyo sehr sehr müde aber glücklick gelandet.
Für die Einreise hatten wir uns vorgängig bereits registriert und mussten vor Ort das Einreiseformular nicht mehr ausfüllen. Nach 20Minuten waren bereits wir an der Reihe. Obwohl überall Automaten zur Erfassung und „Einchecken“ standen, hat uns teils ein ganzes Team in Empfang genommen und begrüsst. Noch etwas verhalten haben wir bereits fleissig unser japanisches konnichiwa arigato gozaimasu zum Besten gebracht:)
Mit dem gebuchten Taxi ging es dann zum Hotel im Bezirk Sumida / Stadtteil Ishiwara nahe Ryogoku. Nach einem herzlichen Empfang haben wir uns um die Ecke im Konbini (Convenience Store/Minimarlt) mit einem Z‘Nacht-Picknick eingedeckt, welches wir mit Blick auf den Tokyo Skytree auf unserer Dachterrasse genossen haben. Übrigens: Die Zimmer sind wirklich sehr klein – die Fläche ist mit Betten, Mini-Küche sowie Badezimmer inkl. Waschmaschine sehr gut ausgenutzt:)



Der erste Morgen nach einer typischen Jetlag Nacht verbrachten wir bei strömendem Regen gemütlich im Hotel. Mittags machten wir uns dann auf zum berühmten Shibuya Crossing und flanierten durch die Strassen. Später besuchten wir noch die Ausstellung „TeamLab Planet“









Der Morgen des zweiten Tages begrüsste und mit Sonnenschein. Wir sind durch unseren Stadtteil bis zum Asakusa Schrein spaziert. Zu Beginn waren kaum Menschen oder Fahrzeuge unterwegs. Erst kurz vor unserem Ziel, waren wir im Ameisenhaufen inmitten etlicher Anbieter die Jinrikisha Fahrten (Kutschen/Anhänger die von Männern gezogen wurden), Kostüme zum Ausleihen oder Süssigkeiten zum Kauf anboten, gelandet.
Vor dem Tempel stand ein Weihrauchbrunnen genannt Jōkoro. Besucher „winden“ sich den Rauch gezielt zum Kopf für Klarheit oder zu schmerzenden Stellen für Heilung. Teddy zog es dann weiter zu riesigen Schubladen Gestellen: man wirft 100yen (ca 50 Rp.) in ein Kässeli, schüttelt eine Metallbox aus der ein Stäbli mit Nummer herausfällt. Aus der Schublade mit der entsprechenden Nummer zieht man einen Zettel raus mit der Botschaft die von grossem Glück bis hin zu grossem Pech lauten kann. Pech-Zettel lässt man beim Tempel und positive Botschaften nimmt man als Glücksbringer mit. Genannt wird das Ritual Omikuji.






Nachmittags düsten wir zum Kaiserpalast auf eine Powernap im Park. Beim Reisecenter konnten wir noch unseren Arch Rail Pass einlösen welchen wir für die Reisen ab Nagano bis Osaka nutzen werden. Online Ticket müssen mit dem QR Code jeweils noch in ein physisches Ticket umgetauscht werden.
Unser vorerst letzter Tag verbrachten wir im Ajinomoto Stadion zum Heimspiel des Tokyo Verdy Fussball Clubs. Bereits auf dem Weg vom Bahnhof zum Stadion kam Stimmung auf. Nachdem wir uns mit „Match-TShirts“ eingekleidet hatten, ging es los. Essens- und Merchandise Stände reihten sich aneinander. Die Locals waren ausgestattet mit Picknick- und Kühltaschen und genossen den Sonntag im Stadion. Bereits Säuglinge waren mit Team-Shirts und Schals ausgestattet. Trotz super Stimmung gab es de ein oder anderen der ein Mittagsschläfchen genoss während des Spiels. Den Abfall nimmt man übrigens wieder mit und entsorgt ihn nach Recycling Konzept im Stadion:)






Wir haben die Stadt so voll erlebt wie man es auf Bildern sieht und liest. Aber auch sehr ruhig – es reicht bereits eine U-Bahn Station zu fahren um das Bienen-Nest-Gewusel zu verlassen. Zum Schluss der Japan Reise sind wir nochmals in Tokyo und freuen uns bereits – nicht nur auf Shoppen im wohl grössten Outdoor Shopping Center „Alpen“ 😜😎
Morgen reisen wir mit dem Zug nach Matsumoto, eine mittelgrosse Stadt am Rande der Japanischen Alpen. Wir sind gespannt 🤩
