Den ÖV haben wir im Griff! Schon fast als Routiniers reisen wir von Bahnhof zu Bahnhof und finden uns auch beim Busterminal zurecht☺️
Vom Bahnhof Kanazawa ging es mit dem Bus Mitten ins Geschehen. Gucci, Louis Vuitton, Tag Heuer oder IWC gehörten wie auch ein McDonalds und Spieleläden zu unseren Nachbarn. Das Hotel lag mitten in der Fussgängerzone und wir erreichten das Schloss oder das Museum in 10-60 Minuten zu Fuss; je nach Länge des ungeplanten Umwegs oder der Anzahl Stäcken die Teddy fand und gleich anfing zu „arbeiten“😜
Nachdem wir unser Gepäck im Hotel deponiert hatten, machten wir uns auf zum Kanazawa 21st Century Museum of Contemporary Art. Die kühlen Ausstellungsräume kamen uns bei den sommerlichen Temperaturen gelegen. Die warmen Kleider sind mittlerweile zuunterst verstaut:) Bereits vor dem Museum gab es Kunstwerke die von Teddy entdeckt und beklettert werden konnten. Auch sonst war die Austellung interaktiv und alle kamen auf ihre Kosten. Leider waren die Tickets ausgebucht um das Werk „The Swimming Pool“ von Leandro Erlich von „innen“ zu erleben.








Auf der Suche nach einem „normalen“ Glace zum z‘Vieri wurden wir erst wieder in einem Konbini (Minimarkt) fündig. Die Läden davor boten Softeis Kreationen mit Blattgold an😅 An Gold-Glace Ständen sollten wir noch viele Male vorbei laufen. Wie sich herausstellte ist Kanazawa das Zentrum für die japanische Blattgold (Kinpaku) Herstellung. Die über 400 Jahre alte Tradition ist eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. So zeigt die Geschichte des Blattgolds nicht nur den Reichtum und die Handwerkskunst der Region, sondern auch die Machtstrukturen. Während Gold die prachtvollen Residenzen, Tempel und Alltagsgegenstände der wohlhabenden Oberschicht schmückte, sorgten Samurai für Schutz und Ordnung. Hinter den glänzenden Fassaden entwickelte sich eine Welt voller Disziplin, Loyalität und strategischer Kämpfe. Gleichzeitig bewegten sich im Verborgenen Ninjas durch die Schatten – spezialisiert auf Spionage, Informationsbeschaffung und geheime Missionen. So verbindet Kanazawa bis heute die Eleganz seiner Blattgold-Tradition mit der faszinierenden Geschichte der Samurai und Ninja.








Zu besuchen gibt es neben dem alten Ninja- und weiteren Tempeln auch den Burgpark sowie den Kenrokuen Garten. Der Burgpark eignet sich auch super für Laufrunden. Zwischen Park und dem Kenrouen Garten gibt es kleine Restaurant, Süssigkeiten- und Souvenirgeschäfte. Zur Mittagsstärkung gab es Süsses (Baumkuchen von Mujis🤩), eine Variation von Nüdeli mit aufgespiesster Wurst und nochmals Süsses😎
Die Restaurantsuche fällt übrigens von Tag zu Tag weniger ins Gewicht. Suchten wir zu Beginn noch nach Backup Reis & frittiertem Poulets auf der Karte, ist Teddy mutiger geworden und probiert/isst fleissig mit. Auch wenn zwischendurch noch eine Portion Frites auf der Bestellung landet😊 Bestellen ist übrigens sehr kundenfreundlich: Via QR Code bestellt man ohne Stress selbst und bestellt nach belieben nach. Bezahlt wird zum Schluss beim Ausgang.


In den falschen Bus einzusteigen kann auch Vorteile haben:) Wir landeten beim kurzfristigen Aussteigen um in den richtigen Bus umzusteigen, mitten im Fischmarkt Omicho Market. Frisch-Fisch so weit das Auge reichte inklusive kleinen Essensstämden wo man sich verköstigen konnte. Premiere für Teddy: frischer Krebs und Sellerie-Spaghetti🦀






Der bei der Reiseplanung eher zufällig geplante Kurzhalt in Kanazawa endet mit der Shinkansen- und einer Thunderbirdfahrt dem Biwa-See entlang nach Osaka. Mata ne!
