Obwohl wir Osaka erst vor einer knappen Stunde verlassen haben, fällt es mir gerade schwer den Anfang des neuen Beitrages zu formulieren.
Wir hatten fünf voll Tage in Osaka mit so vielen Erlebnissen und dennoch weiss ich nicht was ich schreiben möchte…
Bei der Planung zu Hause waren wir hin und her gerissen ob wir in Osaka oder Kyoto wohnen möchten. Osaka sei im Vergleich weniger überlaufen und so fiel die Entscheidung. Bereits bei der Ankunft fühlten wir uns als wären wie ein einem „anderen“ Japan. Nicht schlechter aber anders. Es brauchte ein zwei Tage bis wir für uns dieses „anders“ in Worte fassen zu konnten. Die Menschen nehmen wir westlicher wahr. Man ertappt sich, gewisse Japan-Knigge-Punkte zu vernachlässigen die wie zuvor schier überbewusst umgesetzt hatten. Die Stadt war irgendwie auch lauter und chaotischer im Vergleich zu Tokyo.




Wie in Kanazawa wohnten wir Mitten drin. Keine 2 Minuten entfernt von der bekannten Einkaufspassage Shinsaibashi. Die Shoppinglust vergeht automatisch bei all den Menschen auf Schnäppchenjagd:) Markenprodukte sind deutlich günstiger als bei uns und wohl auch als in anderen Ländern. (Lauf-)schuhläden wie z.B. Onitsuka Tiger waren so überfüllt, dass man sich kaum vorwärts bewegen konnte🙃 Das Abarbeiten unserer Wunscheinkaufsliste haben wir vertagt😎




Nichtsdestotrotz haben wir es genossen Mitten drin zu sein. Die Restaurantauswahl war, mit unzähligen Streetfood Angeboten riesig. So gab es meistens zum Apéro etwas im Stehen bevor es ins Restaurant ging. Gegessen haben wir queerbeet: Oktopusbällchen, Sushi, Wagyu Burger, japanische Nudelgerichte, Thailändisch oder Kobe Beef. 🥩 🍣 🍜 🐙 Nicht zu vergessen unser Standard Einkauf im Konbini: Milchbrötchen, Schoggidrinkli, Reisdreiecke, Smoothie zum selbstmixeren und je nach Lust noch ein panierters Pouletbrüstli😊




Um den vorausgesagten Regen zu umgehen, besuchten wir am ersten Tag das Aquarium. Dort leben rund 30’000 Tiere aus etwa 620 Arten. Bekannt für den grossen Tank der den Pazifischen Ozean nachbildet, findet man auch Great Barrier Reef und Antarktis Welten. Über 8 Stockwerke spazierten wir spiralförmig um das Hauptbecken, welches sich wiederum über mehrere Stockwerke erstreckte. Es war sehr eindrücklich Walhaie, Mantarochen oder Bogenstirn-Hammerhaie so nah zu sehen. Otter, Seelöwen, Pinguine und Delfine erlebten wir ebenfalls (haut-)fensternah. Teddys Highlight: Das Tauchteam welches entweder geputzt oder gefüttert hat. Trotz einem spannenden Nachmittag bleibt der fade Beigeschmack – reicht der Platz in den Becken auch wenn die Tiere sich nicht selbst auf Nahrungssuche begeben müssen? Fühlen sich die Tiere wohl? Schön zu lesen war, dass 2019 ein Wahlhai frei gelassen wurde weil er zu gross wurde. Geregnet hat es übrigens erst beim Verlassen des Aquariums😅








Abends ging es auf eine Bootstour auf dem Dotonbori River inkl. Wolf-DJ:) Auf der rund halbstündigen Fahrt kam Teddy gar nicht mehr aus dem Winken raus😎




Um Kyoto nicht ganz vom Reiseplan zu streichen, machten wir einen Tagesausflug. Knapp 20 Minuten dauert die Zugfahrt. Wir warend dann doch etwas viel länger unterwegs, da wir einem Bummler erwischten🙃 Als einzige Nicht-Japaner unter allen Pendler und Schülern war allerdings auch spannend😊 Als erstes führte uns unser Ausflug zur komplett überlaufenen Bambus Allee. Den Menschenmenge entkamen wie uns dann beim Besuch eines Buddhistischen Gartens mit Tee und einer schönen Aussicht über die Stadt. Das Kyoto sehr überlaufen ist merkten wir dann definitiv beim Busfahren. Die Busse waren überfüllt und hielten teils gar nicht mehr an. So versuchten wir unser neues Ziel mit mehreren Bussen zu erreichen.








Eher zufällig stiessen wir auf das Aoi Matsuri Festival und versuchten einen Teil der Parade zu erwischen. Mit Erfolg standen wir beim Start nach der Mittagspause in der ersten Reihe. Die festliche Stimmung kam noch nicht wirklich auf, da hauptsächlich noch organisiert und ein- und wieder umgereiht wurden – etwas chaotisch für japanische Verhältnisse🙃 Der hitzebedingt eher anstrengende Tag endete bei einem zufällig gefundenen Fluss wo wir Füssebaden konnten🤩






Nach einem gemütlichen Tag mit Nichtstun stand für Teddy ein Überraschungsbesuch in den Universal Studios an. Obwohl wir selbst nicht wirklich Feuer und Flamme waren, waren auch wir begeistert. Kurz nach 8:00 waren wir unter mindestens Tausend anderen Besuchern nicht die Ersten😅 Der Park öffnete etwas früher und die Massen strömten und stürmten alle in Richtung der Nintendo Super Mario World. Die Vor-Recherche im Hotel hat sich gelohnt😜 Wir haben uns zuerst nach Hogwarts begeben und fuhren mit einer kurzer Wartenzeit bereits mit dem „Flight of the Hippogriff“. Die erste „richtige“ Bahn für Teddy🥳 Das Snoppy Abenteur mit dem fliegenden Snoppy oder den Hello Kitty Cupcakes waren gäbig langweilig🤪 Ebenfalls das Yoshi Adventure Zügli (Wartezeit 90 Minuten🙈) war eher gemütlich – obwohl Teddy weiter ein grosses Strahlen im Gesicht hatte. Highlight war das 3D Erlebnis bei den Minions. Zum Abschluss gab es eine kurze Bootsfahrt zum „Weissen Hai“. Ich hatte vorgängig bereits am Angst vor dem auftauchenden Hai – unbegründet allerdings🤪 Für Marc war diese Attraktion die beste😊










Osaka – schön wars; vor Allem bei den zufälligen Entdeckungen fernab der Sightseeing Hotspots!








