Erlebnis Homestay mit berauschten Büffeln und Stier-Genitalien

Mit Rachel, meiner Reisebekanntschaft aus Australien, kam ich zum ersten Mal in den Genuss einen Homestay zu erleben.

Bereits bei der Ankunft in Sapa wurden wir von zahlreichen Frauen in traditioneller Tracht freundlich aber doch bestimmt angesprochen sie in ihr Dorf zu begleiten. Zwei Tage Wandern mit übernachten im Dorf lautete das Angebot. Da dies unserem Plan entsprach und wir den Empfehlungen aus diversen Reiseforen folgen wollten, nahmen wir das Angebot von Mama Bau an.

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Gespannt ging‘s bereits am nächsten Tag los. Rund 6 Stunden waren wir unterwegs bis wir das Dorf erreicht haben. Die Wanderung war nicht sehr anspruchsvoll. Die Herausforderung lag eher darin, verschlafene Büffel vom Weg zu scheuchen. Nachdem wir eine Marihuana Plantage passiert haben und unsere Gastmama Bau davon abbringen konnten welches für unser Z’Nacht zu pflücken, war uns auch klar, warum die Büffel so verpeilt sein könnten:-)

Beim Haus angekommen, waren wir beide etwas schockiert und wünschten uns den nächsten Tag herbei…. Das innere des Hauses glich eher einem grossgeratenem Geräteschuppen aus Bambus, Wellblech und Kartonschachteln. Unser Schlafplatz war dann auch eine Nische aus Bambus Gestell und Kartonschachteln. Der Kochherd war dann auch gleich neben unserem Bett. Ohne Vorwarnung wurden wir dann auch von dichtem Rauch aus unserem Powernap gerissen. Rauchvergiftung lässt grüssen. Gott sei Dank habe ich dann noch gefragt  was da neben unserem Bett hängt – ich bin von Ratten ausgegangen (es war dunkel) – es waren dann zum Glück nur Stier Penisse; getrocknete und frische. Ja, geschlafen haben wir beide nicht viel:-)

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Dass es sich beim WC wohl eher um ein Plumsklo handeln muss, habe ich noch angenommen… Die Bambushütte im Vorgarten war in zwei Bereiche unterteilt: WC links, Schweinestall rechts. Der Boden, zusammengezimmerte Bambusstäbe; zwei Stäbe fehlten und genaue diese Lücke galt es zu treffen. Die Tür, ein loses Holzbrett. Jawohl, die Bananen zum z’Vieri kamen sehr gelegen um das Abenteuer WC nicht ausschöpfen zu müssen:-)

Die freundliche Familie, das feine Essen und die Aussicht liessen uns alles andere vergessen! Auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

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