Jungbrunnen „Wilder Westen“

Nach meiner gemütlichen Woche in Torquay ging es zurück nach Melbourne. Ich wurde von Jackie und Ryan eingeladen, sie ins Heimatdorf von Ryan zu begleiten. Jackies Freundin Sarah, selbst aus der Region, hat uns mit dem Auto mitgenommen. Unser Wochenende begann schon auf der Autobahn abenteuerlich, als wir aus heiterem Himmel fast den Rückspiegel verloren haben. iPhone-Ladekabel eigenen sich übrigens sehr gut um Rückspiegel zu sichern 😉

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Dookie, ein 300 Seelendorf nördlich von Melbourne, erwachte an dem Wochenende für ein Dorffest mit Filmvorführungen und Lichtshows. Ryans Papa hat die Veranstaltung mit zahlreichen Helfern auf die Beine gestellt. Die Dorfstrasse wurde zur Festmeile umfunktioniert und überall gab es was zu Essen. Nur der Crêpes Stand hat für meinen Geschmack gefehlt 🙂 Der Hausberg hat das aber wieder wettgemacht – wissend, dass ich aus der Schweiz komme, hat mich jeder stolz darauf angesprochen und gefragt, ob Heimatgefühle geweckt wurden. Es war mir etwas unangenehm zu fragen, welcher der Hügel denn gemeint sei:-)

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Bevor die Party los ging, sollte zuerst der Kühlschrank mit Getränken gefüllt werden. Dafür ging es in einen riesen Getränkemarkt. Ich habe noch nie so viele Biersorten auf einmal gesehen – und erst noch alles gekühlt! Etwas überrascht war ich, als ich bei der Kasse meinen Ausweis vorweisen musste. Das ist so bei unter 25-jährigen; hab‘ mich wohl gut gehalten 😉

Am Fest selbst trafen wir viele Freunde meiner Gastgeber und genossen einen gemütlichen Abend. Rund 30 Leuten scharten sich um „unser“ Haus. Das Haus des handwerkenden Künstlers hatte Charme; überall war etwas in Renovation und nur sehr spärlich eingerichtet. Designermöbel wären hier definitiv fehl am Platz. Ich wurde mehrfach vorgewarnt und Ryan hatte Angst, dass ich mich nicht wohlfühlen könnte. Ich fand es super! Die ganze Familie war sehr herzlich und einladend. Da es im Haus nur ein wirkliches Schlafzimmer gibt, wurde gezeltet, in der Hängematte oder dem Sofa gedöst. Jackie und ich konnten bei Sarahs Familie übernachten.

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Ich war nicht traurig, die Nacht statt auf einem Mätteli am Boden, in einem bequemen Bett zu verbringen. Auch Sarahs Eltern waren sehr herzlich. Wir wurden mit einem super Frühstück verwöhnt und Sarahs Papa hat uns im Anschluss auf der Ladefläche seines Pickups über die Felder seiner Farm kutschiert – Safari mal anders! 🙂

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Ich hab’s genossen! Auf geht’s nach Sydney…

To Jackie & Ryan: Thank you very much for having me! For showing me nice places, for taking me out, for making me pancakes, pasta & delicious toasts with tasmanian honey, for introducing me to your families and friends – and new beer brands:-). I had a blast and I hope to see you again! Tschüss 🙂

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